NOFV: Ü 40 wird Dritter hinter Hertha und Cottbus

Weil der Deutsche Meister Hertha BSC automatisch qualifizert war, durften wir als Berliner Vizemeister zur Nord-Ost-Deutschen-Meisterschaft nach Herzfelde reisen. Das Turnier begann für uns gleich mit dem Finale! Gleich im ersten Spiel des Turniers - was im Jeder-Gegen-Jeden-Modus ausgetragen wurde- trafen wir auf den Deutschen Meister Hertha BSC. Uns war klar, wir durften hier nicht verlieren, wenn wir das Rennen offen gestalten wollten.

Bei den kurzen Spielen von 2 x 15 Minuten bestand das Hauptaugenmerk auf der Defensive. Und die stand gut! Dazu fuhren wir immer wieder gefährliche Konter, so dass das Spiel ausgeglichen war. Bis zur allerletzten Minute stand es 0:0, doch dann erhielt Hertha einen gerechtfertigten Elfmeter und wir verloren das Spiel unglücklich mit 0:1.

Danach gewannen wir gegen die Gastgeber Wacker Herzfelde , die eine tolle Anlage haben und sehr gute Gastgeber waren, mit 4:0 (Tore 3 x Serif, Alan).

Anschließend trafen wir auf den Meister des Sächsischen Fußballverbandes SV Leipzig-Thekla. Wir taten uns lange schwer, zu dem waren wir wegen einer Gelb-Roten Karte wegen Reklamierens seit der 10. Minute in Unterzahl. Außer einem Lattentreffer von Makke, war wenig torgefährliches dabei.  Im Gegenzug konterte Leipzig immer stark. Unser Keeper Patti hielt uns mit tollen Reflexen lange Zeit im Spiel, aber gegen einen Schuss in der 30. Minute war er dann doch machtlos. Ärgerlich! wieder ein Gegentreffer in der letzten Minute! Aber ein paar Sekunden waren noch auf der Uhr... ein Kraftakt von Gabi, der sich durchtankt und aus 20m einfach mal draufhält, der Torwart "hat Probleme", aber bekommt den Ball irgendwie zur Ecke gelenkt. Die letzte Ecke...Bülo bringt sie rein.. und Serif köpft sie unhaltbar ins lange Eck zum 1:1. Ausgleich! Und doch war noch immer nicht Schluss. In der allerletzten Sekunde hat Alan dann sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß, aber der Ball rollt knapp am Pfosten vorbei. Ein Kraftakt, der viel Körner gekostet hat. Denn da hatten wir ja dann auch schon 90 Minuten in den Beinen.

Anschließend besiegten wir den Meister des Landesverbandes Sachsen-Anhalt SC 1919 Heudeber mit 5:1 (Tore 3x Gabi, Alan, Bülo) dann doch überraschend locker. Da waren dann 120 Minuten gespielt, aber wir mussten sofort wieder ran. Im letzten Spiel musste gegen den bislang verlustpunktfreien Brandenburger Landesmeister Energie Cottbus ein Sieg her. Aber die Beine und Kopf waren müde. Zu dem hatten wir zu diesem Zeitpunkt schon einige verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften. Wir lagen zur Halbzeit etwas unglücklich 0:2 zurück. Eine tolle Flanke des sehr agilen Valle auf Alan`s Kopf brachte dann den Anschlusstreffer zum 1:2. Aber mehr gelang uns leider nicht. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass auch wieder Patti einige gute Gelegenheiten der Cottbusser entschärfen konnte. Damit stand fest, dass wir hinter Hertha und Cottbus Dritter wurden.

Das letzte Spiel von Hertha gegen Cottbus war dann das Finale. Dort ließ Hertha nichts anbrennen und gewann gegen Cottbus deutlich mit 5:1 durch Tore vom Sami Allagui, Karim Benjamina und Ümit Ergedi, der nicht nur Torschützenkönig wurde, sondern auch als bester Spieler des Turniers geehrt wurde.

Kapitän Himmer holte sich bei der Siegerehrung einen schönen Pokal und Bronze-Medaillien ab.

Wir bedanken uns bei Jessi und Katta und den verletzten Spielern, die extra mitgereist sind, für die tolle Unterstützung!! Das war ein sehr schöner Schlusspunkt einer erfolgreichen Saison. Nach der Sommerpause sehen wir uns alle wieder.  Trainingsauftakt ist Dienstag, der 4. August.

LD (Foto Verein)